Erste Friday For Future Demo in Wülfrath

Von Carolin Streckmann. Erschienen bei RP.

Die Bewegung „Fridays for Future“ wird besonders von Schülern getragen. Daher überrascht es nicht, dass sich vor allem junge Menschen gestern Vormittag auf dem Platz vor der Sparkasse versammelten. Doch auch viele Erwachsene und Grundschulkinder schlossen sich ihnen an, um ein lautstarkes Zeichen gegen die aktuelle Klimapolitik zu setzen.

Die Wülfrather „Fridays for Future“-Ortsgruppe hat sich erst vor kurzem gegründet, Nachdem Jan-Niklas Niebisch eine Bürgeranregung im Rathaus gestellt hat. Sie soll erreichen, dass Wülfrath den Klimanotstand ausruft. „Damit soll die Stadt sich zum Klimawandel bekennen und sich bemühen, das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten“, erklärt Jan-Niklas.

Auftakt in Wülfrath

Die Einhaltung des Ziels, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist eine der wesentlichen Forderungen von „Fridays for Future“. Die Ortsgruppe Wülfrath hat zudem konkrete Forderungen an die Kommunalpolitik gestellt. Unter anderem sollen alle politischen Ent-scheidungen auf ihre Auswirkungen auf die Umwelt hin untersucht und die Bürger über Ursachen und Aus-wirkungen des Klimawandels in-formiert werden.

Vor dem Rathaus Wülfrath

Ergäzung: Hier der Bericht in der Lokalzeit Bergisches Land im WDR, ausgestrahlt am 31. Mai, mit einem Statement unseres Sprechers Thomas May: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bergisches-land/video-lokalzeit-bergisches-land—144.html

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