Fahrradfahren – wertvolle Lebenszeit, gesunde Bewegung, unerwartete Begegnungen

Bündnis90/DIE GRÜNEN freuen sich auf’s Stadtradeln.

Radfahrer am Baldeneysee. Foto: Tina Guenther

Wülfrath. Auch in diesem Jahr beginnt demnächst wieder der Wettbewerb zum Stadtradeln in Wülfrath. Bisher haben sich 15 Teams angemeldet, darunter das GRÜNE Team Wülfrath, die Landfrauen gemeinsam mit Frauennetzwerk, die Stadtverwaltung und einige mehr. Jede Person, die in Wülfrath wohnt, kann sich zu einem der Wülfrather Teams anmelden, oder selbst ein Team gründen. Mitmachen können alle Radfahrenden, die mit dem Fahrrad, Pedelec oder E-Bike unterwegs ist. Auch Rennräder, Lastenräder, Spezialräder (z.B. Liegeräder) sind zugelassen, kurzum: alle Fahrzeuge, die im Sinne der StVO als Fahrräder gelten.

Die Anmeldung zum Stadtradeln ist jetzt schon möglich. Dazu bitte hier anmelden oder neu registrieren: https://www.stadtradeln.de/wuelfrath.  

Anmelden zum Stadtradeln Wülfrath/Kreis Mettmann. Jetzt anmelden!

Worum geht es? Mit jedem Kilometer, der mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, werden CO2 vermieden, somit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Ziel ist es, während der Wett­bewerb­szeit (21 Tage, vom 29.08. bis 18.09.) bei Alltagsfahrten, Einkaufs- und Freizeitfahrten möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen [mehr Info]. Mit der kostenlosen App zum Stadtradeln sammeln die Teilnehmenden die Kilometer jeder Fahrt, für ihr Team oder für sich persönlich. Die Teams und Kommunen radeln um die Wette, denn die Konkurrenz belebt das Geschäft!  

Viele Fahrten, die im Alltag zurückgelegt werden, sind unter 5 km. Auf kurzen Strecken ist das Fahrrad normalerweise das schnellste Verkehrsmittel und dem Auto klar überlegen. Dazu entfällt die Parkplatzsuche sowie Wege vom Auto zum Ziel. Im Stadtbild sparen Fahrräder anstelle von Autos sehr viel Platz ein, die für Bepflanzung, Sitzgelegenheiten, Gastronomie, Freiraum für Bewegung und vieles mehr genutzt werden kann. Denn auf einem Autoparkplatz finden 20-28 Fahrräder Platz. Mehr Kunden, die mit dem Fahrrad und zu Fuß in die Innenstadt kommen, tragen zur Belebung der Innenstadt und zu guten Geschäften bei.  

Der Fahrradmarkt boomt, immer mehr unterschiedliche Modelle, als Fahrräder, Pedelecs, E-Bikes, Sporträder, Liege- und Lastenräder werden angeboten, teils sehr hochwertig, teils gebraucht und gut erhalten. Gebraucht gekauft ist ein Fahrrad ein besonders preiswertes Verkehrs­mittel. Selbst­ver­ständlich muss die Verkehrssicherheit muss gegeben sein, ein Helm wird empfohlen, ebenso reflek­tierende Kleidung bei Dunkelheit, und die Reifen sollten stets gut aufgepumpt sein. Darüber hinaus sind die Kosten im laufenden Betrieb minimal im Vergleich zum Auto. Wer z.B. mit dem Rad nach Essen, Wuppertal oder Düsseldorf fährt, um die Gastronomie zu besuchen, spart von vorn­herein Geld für Sprit, Parkgebühren oder SPNV ein, das sodann zum Genießen verfügbar ist. Das Stadtradeln lädt dazu ein, das Radfahren für den Wettbewerbszeitraum im Alltag und in der Freizeit zu erproben. 

Dazu Tina Guenther: „Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Fahrrad, sagte schon Adam Opel, auch ein Fahrradfan. Bei mir war’s tatsächlich das Stadtradeln, zuerst im Team „Hart, Härter, Düssel“ das mich dazu motiviert hat, neue Wege in der Region zu erkunden und das Radfahren im Alltag auszuprobieren. Daraus ist bei mir Mobilität haupt­sächlich mit dem Fahrrad geworden. Unsere Region bietet viel und ist noch nicht alpin. Ob eher sportlich oder eher gemütlich, Radfahren ist hervor­ragend genutzte Lebenszeit, gesunde Bewegung, ermöglicht unerwartete Begegnungen und tut mir einfach gut.

Verwandte Artikel