Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der Wülfrather Stadtrat getagt. Die Sitzung war kurz, konzentriert und überwiegend einvernehmlich. Viele Fragen waren schon vorher geklärt – in den Fachausschüssen sowie im Haupt- und Finanzausschuss. So konnte der Rat fast alle Punkte zügig beschließen. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.
„Eine Sitzung, in der fast alles einvernehmlich läuft, ist ein gutes Zeichen für Wülfrath“, sagt Fraktionsvorsitzender Ulrich Düchting. „Gute Vorarbeit in den Ausschüssen zahlt sich aus. So bleibt mehr Zeit für die Themen, die unsere Stadt wirklich voranbringen.“
Sicherheit und Daseinsvorsorge
Der Rat hat den Durchführungsbeschluss für das neue Feuerwehrgerätehaus in Flandersbach gefasst – einstimmig. Damit erhält die Feuerwehr vor Ort moderne Bedingungen. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde der Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Mettmann. Beide Entscheidungen stärken den Schutz der Menschen in Wülfrath.
„Eine gut ausgestattete Feuerwehr ist Daseinsvorsorge pur“, betont Ratsmitglied Dr. Tina Guenther. „Wer im Ernstfall hilft, verdient verlässliche und moderne Rahmenbedingungen.“
Gute Nachricht bei der Grundsteuer
Die Grundsteuer B wird in diesem Jahr nicht erhöht. Möglich macht das die gute Entwicklung bei der Gewerbesteuer. Die hohen Einnahmen entlasten den Haushalt. Eine Anpassung des Hebesatzes ist im laufenden Jahr deshalb nicht nötig. Das ist eine spürbare Entlastung für viele Wülfratherinnen und Wülfrather.
Wirtschaft und Stadtentwicklung
Mit dem Grundsatzbeschluss zum „Bauturbo“ will die Stadt Bauvorhaben schneller ermöglichen. Dazu passt die 19. Änderung des Flächennutzungsplans für das „Gewerbegebiet nördlich Fliethe“ samt zugehörigem Bebauungsplan. Beides schafft Spielraum für Entwicklung. Außerdem stimmte der Rat verkaufsoffenen Sonntagen an ausgewählten Terminen mehrheitlich zu.
„Stadtentwicklung heißt für uns: Chancen nutzen und zugleich genau hinschauen“, sagt Ratsmitglied Andrea Windrath-Neumann. „Wir wollen Wülfrath gut gestalten – mit Augenmaß für Mensch und Umwelt.“
Mehr Bus, mehr Bewegung
Die Buslinie 601 wird im Takt verdichtet. Der Probebetrieb läuft 17 Monate. Der Zeitraum ergibt sich aus dem Budget, das im Haushalt bereitsteht. Für uns ist das ein wichtiger Schritt für besseren Nahverkehr. Gute Nachrichten gibt es auch für den Sport: Wülfrath beteiligt sich am Förderprogramm „Kommunale Sportstätten“.
Alle Details zum Nachlesen
Wer es genau wissen möchte, findet alle Unterlagen im Ratsinformationssystem der Stadt Wülfrath.
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